Tibet

Details

07.10. – 30.10. 2026

Dauer:  24 Tage

Reiseleitung und fotografische Betreuung: 
Guenter Guni

(je Person im Doppelzimmer)

*Landarrangement ab Chengdu/China und bis Kathmandu/Nepal, ohne internationale Flüge. Über passende Flüge informieren wir Sie gerne.

Kleingruppenreise mit min. 9 Personen, max. 11 Personen + Reiseleiter.

Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte dem ausführlichen Reiseprogramm (in Kürze erhältlich).

Die Reise

  • Durch Sichuan nach Osttibet: von den Pandas bis zum Kumbum‐Kloster
  • Qinghai‐Tibet‐Bahn: mit der höchstgelegenen Eisenbahn der Welt durch Tibet
  • Lhasa – ausführliche Besichtigungen in der einstmals „verbotenen Stadt“
  • Fahrt zum Kloster Rongbuk mit dem schönsten Blick zum Mt. Everest
  • Reiseleitung und fotografische Betreuung durch Günter Guni

Tibet! Noch immer haftet an diesem Begriff etwas Geheimnisvolles, Unbekanntes und Mystisches. Grund dafür ist vermutlich die Tatsache, dass sich dieses Land so lange und erfolgreich für fremdeBesucher verschlossen hatte und auch heute, unter der chinesischen Herrschaft, nicht immer ganz einfach zu bereisen ist. Vermutlich gerade deswegen ist „das Dach der Welt“ ein Traumziel vieler Menschen geblieben.

Diese umfassende und enorm abwechslungsreiche Reise beginnt in Chengdu, dem Tor zu Westchina und Heimat der Pandas. Bereits in den ersten Tagen bieten die Panda-Zentren von Chengdu und Wolong gute fotografische Möglichkeiten, um Große Pandas zu fotografieren. In freier Natur ist das nicht mehr möglich. Beide Panda-Zentren bieten daneben authentische Einblicke in die Aufzucht der Tiere. Unweit der Pandas besuchen wir das Sanxingdui-Museums mit seinen faszinierenden Bronzemasken, hier nähern wir uns der mystischen Kultur des alten Shu-Königreichs an. 

In der alten Teestadt Pengzhen und beim historischen Dujiangyan-Bewässerungssystem lassen sich Szenen des chinesischen Alltags festhalten, bevor die Reise in das Bergland von Sichuan führt. Über Songpan, Huanglong und Jiuzhaigou entfaltet sich eine Landschaft von seltener Schönheit: türkisfarbene Seen, klare Bergluft und farbintensive Wälder – ein Paradies für Natur- und Landschaftsfotografie.

Weiter nördlich beginnt das tibetische Hochland von Amdo. Das abgelegene Zhagana, das „Steindorf“, liegt eingebettet zwischen Felswänden – besonders reizvoll bei Sonnenauf- und -untergang, wenn das warme Licht die Steinmauern vergoldet. In Langmusi, einem Ort, der zwischen den Provinzen Gansu und Sichuan liegt, begegnet man dem lebendigen tibetischen Buddhismus. Zwei bedeutende Gelugpa-Klöster – Sertri und Kirti – prägen das Ortsbild. Zwischen Gebetsmühlen, butterlampenerleuchteten Schreinen und Mönchen in safranroten Roben entstehen stimmungsvolle Motive voller Spiritualität.

Weiter westlich liegt bei Hezuo das Milarepa-Kloster, eines der wichtigsten Pilgerzentren der Region. Der imposante, neunstöckige Stupa symbolisiert die spirituellen Stufen zur Erleuchtung – ein außergewöhnliches Fotomotiv, besonders bei weichem Nachmittagslicht, wenn sich Gebetsfahnen im Wind bewegen.

Über Xiahe mit dem weitläufigen Labrang-Kloster, einem der sechs großen Klöster des Gelug-Ordens, führt die Route nach Tongren, bekannt für seine Klöster und kunstvollen Thangka-Malereien. Schließlich erreichen wir Xining, wo das großartige Kumbum-Kloster (Ta’er Monastery) besucht wird – Geburtsort des Dalai Lama III und eines der bedeutendsten Zentren des tibetischen Buddhismus außerhalb Tibets. Die goldenen Dächer, buttergeschnitzten Reliefs und feinen Gebetsrituale machen diesen Ort zu einem der spirituellen Höhepunkte der Reise.

Ein besonderes Erlebnis ist die Fahrt mit der Qinghai–Tibet-Eisenbahn, der höchstgelegenen Bahnstrecke der Welt. Über Pässe von mehr als 5.000 Metern führt die beinahe 2000km lange Strecke durch weite Hochlandsteppen, vorbei an schneebedeckten Gipfeln, Salzseen und Nomadenlagern. Die Zugfahrt bietet faszinierende Eindrücke – von weiten Lichtlandschaften über endlose Horizonte bis hin zu einsamen Yakherden im Morgennebel. Das gleichmäßige Tempo des Zuges lässt Raum zum Schauen, Beobachten und Fotografieren – eine entschleunigte Annäherung an Tibet.

In Lhasa, der alten „verbotenen Stadt“ und dem spirituellen Herz Tibets, erwarten uns ikonische Fotomotive: der Potala-Palast, der Jokhang-Tempel mit seiner Pilgerstraße Barkhor, die Klosteranlagen Sera, Norbulingka und Parla Lupu. Zwischen Butterlampenlicht, Gebetsfahnen und dem stetigen Rhythmus der Gebetsrunden entsteht eine Atmosphäre von tiefer, gelebter Spiritualität.

Die Weiterreise führt über den legendären „Friendship Highway“ bis an die Grenze zu Nepal. Das erste Teilstück der Fahrt geht zum türkisfarbenen Yamdrok-See und den Kamba La-Pass nach Gyantse, einem der geschichtsträchtigsten Orte Tibets. Das gewaltige Gyantse Dzong thront über der Stadt und bietet großartige Panoramablicke, besonders im Abendlicht. Das Palkhor-Kloster mit seiner monumentalen Stupa (Kumbum Chörten) gilt als eines der bedeutendsten Bauwerke Tibets und beeindruckt durch seine Architektur, farbenprächtigen Fresken und die Harmonie zwischen Klosterleben und Kunst.

In Shigatse, der zweitgrößten Stadt Tibets, steht das Tashilhunpo-Kloster, Sitz des Panchen Lama. Es ist eines der aktivsten Klöster des Landes, mit lebendigem Mönchsalltag und eindrucksvollen Gebetszeremonien – ein Ort voller Energie und fotografischer Kontraste.

Über das uralte Sakya-Kloster mit seinen gewaltigen Festungsmauern führt der letzte Reiseteil in Tibet durch weite Hochlandtäler zum Rongbuk-Kloster, dem höchstgelegenen der Welt, direkt am Fuß des Mount Everest. Wenn die Abendsonne die Gipfel des Qomolangma in rosa Licht taucht und die Stille der tibetischen Weite spürbar wird, erreicht diese außergewöhnliche fotografische Reise ihren stillen, unvergesslichen Höhepunkt. Besser als hier kann man den höchsten Berg der Welt nicht zu Gesicht bekommen!

Von Rongbuk geht es weiter zur Grenze bei Gyirong. Nach den Grenzformalitäten führt die Route durch das Niemandsland in Richtung Nepal. Der Kontrast könnte größer nicht sein: Nach Wochen in der kargen Hochlandwelt Tibets öffnet sich die Szenerie zu üppig grünen Tälern, Reisterrassen und belebten Dörfern. Das Licht wird weicher, die Luft feuchter, die Farben intensiver – ein wahrer fotografischer Szenenwechsel. Schlussendlich erreichen wir Kathmandu, wo das quirlige Leben des Kathmandu-Tals wartet. In Bhaktapur, der schönsten der alten Königsstädte, lassen sich die fein geschnitzten Pagoden, die roten Backsteinplätze und das goldene Licht der Abendstunden fotografisch eindrucksvoll festhalten.

Es bleibt ein Tagt für Sightseeing und Entspannung in Kathmandu, bevor am Abend des folgenden Tages der Rückflug nach Europa beginnt.

Reisekalender

07.10. - 30.10.
2026

Tibet

TIBET – Große Kultur- und Fotoreise vom Osten bis nach Zentraltibet
Reiseleitung: Guenter Guni
5.690 €
Ausgebucht

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Daten der 2. Person