Mongolei

FOTOEXPEDITION AUF DEN SPUREN VON SCHNEELEOPARD UND PALLASKATZE

  • Sieben volle Tage Zeit, um den mystischen Schneeleoparden aufzuspüren und zu fotografieren
  • Grandiose Naturlandschaften im einsamen Altai-Gebirge im Südwesten der Mongolei
  • Drei Tage in der ostmongolischen Steppe, um die schöne Pallas-Wildkatze zu fotografieren
  • Reiseleitung und fotografische Betreuung durch Philipp Jakesch

Nachdem wir schon im Jahr 2019 und 2025 erfolgreiche Fototouren zu den Schneeleoparden durchgeführt haben, werden wir uns im Spätwinter 2027 wieder in der Mongolei auf die Suche nach der seltenen und massiv gefährdeten Großkatze machen.

 

Schneeleoparden in freier Wildbahn zu sehen, ist nicht einfach und erfordert eine gute Logistik und vor allem ein hervorragendes Team vor Ort. Unser Partner ist der führende Schneeleoparden-Spezialist der Mongolei und so werden wir äußerst gute Chancen haben, den „Geist der Berge“ zu Gesicht und vor die Kameralinse zu bekommen. Volle sieben Tage werden wir uns im Altai-Gebirge für die Suche nach dem Schneeleoparden Zeit nehmen – ehe wir dann im zweiten Teil der Reise in die östliche Mongolei reisen, um die schöne und ebenfalls sehr scheue Pallas-Katze (auch „Manul“ genannt) zu fotografieren. den Touren in Ladakh sind die wesentlich geringere Höhenlage (in der Regel sind wir nie über 2500 m unterwegs) und auch die kürzeren Gehzeiten – die Topografie des Altai-Gebirges erlaubt es uns, die meisten Strecken mit 4x4-Fahrzeugen zurückzulegen. 

 

Der mongolische Winter lässt sich mit einem Wort beschreiben: „Stille“. In der Steppe ist das einzige Geräusch, das man hören können, das Knirschen des Schnees unter den Stiefeln. In den Hochlagen des Landes ist die Luft ungewöhnlich klar und die Nächte sind das ganze Jahr über sternenklar. Die Mongolei ist auch als das „Land des blauen Himmels“ bekannt, und tatsächlich scheint die Sonne an etwa 250 Tagen im Jahr von einem tiefblauen Himmel. Allerdings sind die Sonnentage nicht immer warm. Das liegt am Sibirischen Antizyklon, einer massiven Ansammlung kalter, trockener Luft, die sich von September bis April im nordöstlichen Teil Eurasiens sammelt. 

 

Es ist ein überwältigendes Erlebnis, in die schier endlosen Leere und Weite des mongolischen Winters zu reisen. Die stille, baumlose Steppe ist völlig frei von Zäunen, in unseren beiden Zielgebieten gibt es in der Regel keine Spur von menschlicher Aktivität, außer jenen der nomadischen Hirten und ihren Herden.

 

Die Mongolei ist berühmt für ihre wilde Natur in absoluter Einsamkeit, ihre Nomadenkultur, ihre gastfreundlichen Menschen und ihre reiche Geschichte – und eben für die fantastischen Möglichkeiten, zwei der seltensten Katzen der Erde zu beobachten und fotografieren zu können. 

  


 

DAS TAGESPROGRAMM

 

 

01. Tag/Montag, 22.02.2027

Individuelle Anreise nach Ulaanbaatar (wir empfehlen dafür die Linienflüge mit Turkish Airlines, diese führen von Österreich/Deutschland/Schweiz über Istanbul in die Mongolei).

 

02. Tag/Dienstag, 23.02.2027

Kurz nach 07.00 Uhr erfolgt die Landung am internationalen Flughafen von Ulaanbaatar. Hier wartet bereits der lokale Guide und die Fahrer und per Auto geht es auf eine lange Fahrtstrecke in Richtung Osten. Etwa 500 km ist man dabei auf guten, asphaltierten Straßen unterwegs, die letzten 70 km werden dann auf einer unbefestigten Piste zurückgelegt. Die Mittagspause erfolgt in Chinggis City in der Provinz Hentii. Diese (ursprünglich „Öndörkhaan“ heißende) Stadt wurde 2013 zu Ehren von Dschingis Khan umbenannt, der hier geboren sein soll. Am Abend wird das Ger-Camp erreicht, welches hier speziell zur Beobachtung der Pallas-Katze errichtet wurde. Das Camp liegt in einem äußerst einsamen, ungestörten und intaktem Trockensteppen-Ökosystem in der mongolisch-mandschurische Steppe. Hier leben eine Vielzahl verschiedener Tierarten, darunter eine große Popu-lation von Pallas-Katzen. ÜN Ger Camp (F/M/-).

 

03. Tag/Mittwoch, 24.02.2027 bis 05. Tag/Freitag, 26.02.2027

 

Drei volle Tage stehen nun für die schöne Pallas-Katze zur Verfügung. Die Spurensucher und Guides werdenbereits vor Sonnenaufgang unterwegs sein, um die kleine, flauschige Wildkatze für unsere Gruppe aufzuspüren. Pallas-Katzen bevorzugen offene und trockene Gebiete in Steppen- und Gebirgssteppen, in denen kleine Nagetiere wie Pikas, Wühlmäuse und Wüstenrennmäuse ausreichend vorkommen. Dabei sind sie äußerst wählerisch bei ihren Beutetieren – Pikas (Pfeifhasen) werden allen anderen verfügbaren Beutetieren vorgezogen. Die Katzen haben ein großes Verbreitungsgebiet, leben aber in sehr geringen Dichten. Sie sind polygam, dämmerungs- und nachtaktiv, gelegentlich aber auch tagaktiv, und sie sind bekannt für ihr zurückgezogenes und einsames Leben. In den Tagen in der ostmongolischen Steppe bekommt man mit etwas Glück auch noch andere Säugetiere zu sehen: etwa Rotfüchse, Steppenfüchse (Vulpes corsac), vier verschiedene Arten von Pikas und Mongolische Gazellen (Procapra gutturosa). ÜN Ger Camp (F/M/A).

 

6. Tag/Samstag, 27.02.2027

Am Vormittag heißt es Abschied nehmen vom Ger-Camp in der einsamen Steppe und es beginnt die etwa 7-stündige Rückfahrt nach Ulaanbaatar. Hier bleibt am Nachmittag und Abend Zeit zum Relaxen im hervorragenden Hotel, auf Wunsch gibt es auch Sauna und Hallenbad. ÜN Hotel Khubilai 5* Ulaanbaatar (F/M/-). Infos zum Hotel: www.khubilaihotel.com

 

07. Tag/Sonntag, 28.02.2027

Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen und um 11.45 Uhr startet der Inlandsflug nach Khovd (Chowd). Der Flug dauert etwa zwei Stunden (da es aber eine Stunde Zeitdifferenz zwischen Ulaanbaatar und Khovd gibt, erfolgt die Ankunft bereits um 12.55 Uhr Ortszeit). Die Stadt liegt im äußers-ten Westen der Mongolei, am Fuße des Altai-Gebirges. Am Flughafen werden wir bereits von den Fahrzeugen erwartet und es geht  in 2,5 bis 3 Stunden Autofahrt in Richtung Altai-Gebirge. Unser Ziel ist ein sehr schön gelegenes Ger-Camp am Rande der Berge – vom Camp aus liegt das Altai im Westen und im Osten liegt ein See, welcher von Halbwüstensteppe umgeben ist. Das Ger-Camp wird von einer lokalen Naturschutzorganisation betrieben, die sich dem Schutz dieses äußerst arten-reichen Wildgebietes widmet. Am späten Nachmittag erfolgt dann das Briefing über die Abläufe der nächsten Tage. ÜN Ger Camp (F/-/A). 

 

8. Tag/Montag, 01.03.2027 bis 13. Tag/Samstag, 06.03.2027

Diese Tage stehen für die Suche und für das Fotografieren der Schneeleoparden zur Verfügung. Bereits vor Sonnenaufgang sind die professionellen Fährtenleser und die lokalen Guides in den bekannten Revieren der Schneeleoparden unterwegs, um die scheuen Katzen in der atemberaubenden Landschaft des Altai-Gebirges aufzuspüren. Sobald die Spurensucher die Leoparden entdeckt haben, machen wir uns auf den Weg - die meisten Beobachtungspunkte sind mit 4x4-Fahrzeugen innerhalb einer Fahrdistanz von 5 bis 12 km gut und rasch erreichbar. Von den Endpunkten der Fahrt erfolgen dann in der Regel kurze Wanderungen in weitgehend flachem Gelände. Gelegentlich kann es jedoch auch erforderlich sein, etwas längere Wanderungen von bis zu 200 Höhenmeter durch felsiges und steileres Gelände zu unternehmen. Schneeleoparden sind in der Regel nacht- und dämmerungsaktiv, daher hat man in den frühen Morgen- und Abendstunden die besten Chancen auf Sichtungen. Neben der Beobachtung der Schneeleoparden werden wir auch versuchen, andere Säugetiere des Altai-Gebirges (unter anderem Sibirischer Steinbock, Altai-Argali, Pallas-Pika) und auch zahlreiche Vogelarten (wie etwa Sakerfalke, Mönchsgeier, Steinadler, Bartgeier, Mongolenfink) zu beobachten und zu fotografieren. ÜN Ger Camp (F/M/A). 

 

14. Tag/Sonntag, 07.03.2027

Nach dem Frühstück wird das Ger-Camp verlassen und per Auto geht es zurück nach Khovd, von wo aus um 13.35 Uhr der Rückflug nach Ulaanbaatar erfolgt. Aufgrund der Zeitverschiebung wird die Ankunft in der Hauptstadt erst um 16.30 Uhr sein. Anschließend Transfer in das Hotel. ÜN Hotel Khubilai 5* Ulaanbaatar (F/M/-). 

 

15. Tag/Montag, 08.03.2027

Nach dem Frühstück erfolgt eine ganztägige Besichtigungstour durch Ulaanbaatar und Umgebung. Am späten Nachmittag Rückkehr ins Hotel. ÜN Hotel Khubilai 5* Ulaanbaatar (F/-/-). 

 

16. Tag/Dienstag, 09.03.2027

Nach einem zeitigen Frühstück Transfer zum Flughafen. Der Rückflug mit Turkish Airlines beginnt um 09.00 Uhr. Ankunft an den jeweiligen Ausgangsflughäfen am späteren Nachmittag. (F/-/-).

 


Termin: 22.02.–09.03.2027

Dauer: 16 Tage

Preis: € 6.990,–

Reiseleitung und fotografische Betreuung durch Philipp Jakesch

  

*Landarrangement ab/bis Ulaanbaatar/Mongolei, ohne internationale Flüge.

Über die besten Flugmöglichkeiten beraten wir Sie gerne.

Kleingruppenreise mit min. 5 Personen, max. 6 Personen + Reiseleiter.

Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte dem ausführlichen Reiseprogramm.


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Reiseprogramm zum Download
2027-LIFETRAVEL_Reiseprogramm_MONGOLEI_S
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Ihr Reiseleiter
Philipp Jakesch

 

Philipp ist professioneller Naturfotograf mit einer tiefen Leidenschaft für die raue Schönheit der Natur und faszinierende Wildlife-Begegnungen. Sein fotografischer Anspruch ist es stets, nicht nur ein Motiv abzulichten, sondern die besondere Atmosphäre und das Gefühl eines Ortes im Bild festzuhalten.

Für seine Arbeiten wurde Philipp bereits vielfach bei nationalen und internationalen Fotowettbewerben wie den NLPA, ILPOTY, FEP uvm. ausgezeichnet. Seine umfassende Expertise und sein geschultes Auge – Qualitäten, die er auch regelmäßig als Juror in Wettbewerben einbringt – machen ihn zu einem perfekten Begleiter auf Fotoreisen. Als Reiseleiter steht Philipp seinen Gästen mit viel Empathie, Ruhe und fundiertem Fachwissen zur Seite. Er bietet individuelle Unterstützung direkt vor Ort – von der optimalen Kameraeinstellung bis hin zur kreativen Bildgestaltung. Mit großer Freude gibt er sein Wissen weiter und hilft jedem Einzelnen, die eigene fotografische Handschrift zu finden und unvergessliche Reisemomente in starken Bildern einzufangen.


Weitere Infos zu Philipp: https://jakesch.photography/


Der kürzeste Weg zu dir selbst führt einmal um die Welt.

 Richard Hoffmann